Elefantengrund   Roman von Bernhard Luipold

START     >>>     TITEL    >>>    KLAPPENTEXT    >>>    TEXTAUSZUEGE     >>>     AUTOR    >>>     IMPRESSUM

 

KLAPPENTEXT

 

 

Desillusionierung charakterisiert den Radar-Operator. Ein moderner Konterfetter analysiert er Menschen wie Kontakte auf dem Screen, fluoreszierende Objekte. die sich mit unterschiedlichen Kursen über eine dunkle Fläche fortbewegen. Als er die Unzulänglichkeit seiner Perspektive erkennt, überwältigen ihn die Ereignisse.

 

In seiner nächsten Existenz als Arzt erkennt der Protagonist, daß es um eines erträglichen Daseins willen einer vollkommenen Lüge bedarf. Denn auch Mitgefühl würde ihn nicht davor bewahren, zum Verbrecher zu werden. Als anonymer Reisender versucht er nicht nur sich selbst zu entkommen.

 

 

Am Elefantengrund überrascht ihn eine Havarie mit der Chance auf ein anderes Leben. In den Kleidern eines Ertrunkenen glaubt er sich sicher. Auf der Pier aber erwartet ihn seine unbekannte Frau.

 

Zwei Versionen eines biographischen Unfalls hat der Museumsaufseher zu bieten, verwoben zu einer Lebensgeschichte, die er genau kennt. Er hat sie ebenso erfahren wie erfunden. Er verkörpert die eine wie die andere.

 
 
   
 

<<<   >>>

   

 

 

 

 

 

 

copyright by Bernhard Luipold 2006]